Über was soll ich heute Abend bloggen?

  • Pfandflaschen (58%, 7 Votes)
  • Schlechter Kaffee auf Arbeit (33%, 4 Votes)
  • Abschaffung der Wehrpflicht (9%, 1 Votes)

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Mir fällt nichts ein, ihr seid an der Reihe. Ewige Dankbarkeit gilt meinem IT-Systemkaufmann Martin für seine hilfreiche Brainstorming-Aktion Rose

Gestern stolperte ich durch Zufall über eine weltweit agierende Bewegung, die mir bis dato völligst unbekannt war: Bookcrossing lautet die Idee, die mittlerweile fast eine Millionen Menschen auf den verschiedensten Kontinenten dazu auffordert, ihr gelesenes Buch in der Öffentlichkeit zu platzieren, um es von anderen finden zu lassen.

Gingen früher Luftballons mit Kärtchen auf Reisen, treten heute kleine Taschenbücher bis hin zu großen und schweren Schinken ihren Feldzug durch die Nationen an. Die Regeln sind denkbar einfach: Als Bookcrossing-Teilnehmer muss man sich auf entsprechender Website kostenlos anmelden und kann danach sofort loslegen.

Bevor man ein Buch in die freie Wildbahn entlässt, registriert man dieses auf der Bookcrossing-Website und erhält dadurch eine eigene unverwechselbare Bookcrossing-Identitätsnummer (BCID). Zeitgleich wird automatisch eine Buchseite angelegt, auf der aktuelle sowie zukünftige und ehemalige Besitzer über das Buch fachsimpeln können. Jetzt ist man selbst an der Reihe: In das Buch muss die eindeutige BCID vermerkt und optional ein kleiner Kommentar beigelegt werden, um es später in der BCID fehlerfrei zuzuweisen. Jetzt lässt man das Buch entweder irgendwo in der Öffentlichkeit liegen (Bahnhof, Restaurant, IKEA, etc…Wink und vermerkt den hinterlassenen Ort auf der Buchunterseite bei Bookcrossing.

Wurde das Buch gefunden, tippt der neue Besitzer die BCID-Nummer ein, automatisch wird ein Vermerk auf der Buchseite geschaltet und das Spiel beginnt von Neuem. So entstehen überregionale Bücherclubs, eine Menge Spaß und vor allem große Freude und Erstaunen, wenn Bücher über längere Zeiträume nicht gefunden und erst entdeckt werden, wenn man selbst gar nicht mehr daran geglaubt hat. Noch heute sind einige Bücher in den Weiten der Erde verschollen. Coole Aktion, werde in den kommenden Wochen wohl selbst mal ein Buch auf Reisen schicken Cool

Eine Bulldogge schaut fern: FamilyGuy mit seinem Lieblingscharakter Brian Dog

Smile

Wenn mir auf Zugfahrten langweilig ist, google ich die Krimis, die Mitreisende lesen, und verrate ihnen den Mörder.

Ist ja irgendwie lustig Grin

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