Lena Meyer-Landrut bricht Rekorde
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen, Internet, Musik
Am Freitagabend fand Stefan Raab in der ARD unseren Star für Oslo: Lena Meyer-Landrut, 18 Jahre jung und angehende Abiturientin. Mit ihrem Siegersong Satellite wird sie uns bei Eurovision Song Contest vertreten und uns hoffentlich keine Schande machen. Auf den vordersten Plätze in den aktuellen Downloadcharts der gängigen Musikportale befindet sich Lena mittlerweile schon längst. Wie media control mitteilte, wurde kein anderer Song in der Geschichte so oft und schnell heruntergeladen. Aber auch Platz zwei geht an die Gewinnerin: Love Me – dieser Song wurde ebenfalls in der Finalshow von Lena Meyer-Landrut vorgetragen. Beide Songs machen rund die Hälfte der Top-Ten-Verkäufe bei den Download-Singles aus.
Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei iTunes ab: Hier hat sich ihr dritter Finalsong Bee auf Platz zwei zwischen Satellite und Love Me geschoben. “Das ist das erste Mal, dass Lieder derselben Künstlerin die ersten drei Plätze der iTunes-Singe-Charts belegen.”, so Apple-Sprecher Georg Albrecht.
Die Kandidatin Jennifer Braun, die im spannenden Unser Star für Oslo-Finale den kürzeren ziehen musste, belegt bei iTunes mit ihrem Song I Care For You Platz vier, ihre Version des Songs Bee landete auf Platz acht der Apple-Charts.
Lena Meyer-Landruts Debüt-Single Satellite ist ab heute auch im Handel erhältlich, am Freitag wird media control die aktuellen Single-Charts vorlegen und spätestens dann wissen wir, wie erfolgreich die Siegerin in Deutschland ankommen wird. Aber auch dies ist noch längst keine Tendenz für den Song Contest Ende Mai in Oslo.
Kurioses Lena Meyer-Landrut-Video aufgetaucht
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen, Kurioses
Ohne genauer darauf einzugehen, ist im Internet ein Weihnachtsmärchen aufgetaucht in dem unser Star für Oslo Lena Meyer-Landrut die Hauptrolle spielt:
Must See TV: How not to live your life
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen
Seit ich vor einigen Wochen das erste Mal die britische Serie Skins für mich entdeckt habe, bin ich ein großer Fan von UK-Serien geworden und so kam es mir gerade recht, als ich erfahren habe, dass ZDF neo die von Dan Clark geschriebene Serie How not to live your life in deutscher Free-TV-Premiere ausstrahlen wird. Die unkonventionelle Serie handelt von dem 29jährigen Don (gespielt von Serienerfinder Dan Clark), der erfolgreich in Frauen-Betten landet, dafür aber im Arbeitsleben nichts auf die Reihe bekommt. Seinen Höhepunkt erreicht er, als Don mit seiner Chefin schläft, die ihn kurz darauf jedoch aus dem Unternehmen schmeißen muss, da der Womanizer alles macht – nur eben nicht arbeiten.
Doch Don hat Glück: Er erbt das Haus seiner verstorbenen Großmutter – samt Hypothek und Pfleger Eddie. Dieser fühlt sich dazu berufen auch den Nachkommen der Verstorbenen zu dienen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Um den Schuldenberg abzutragen lässt Don, der ständig gegen einfachste Konventionen des gesellschaftlichen Umgangs verstößt, seine alte Jugendliebe Abby als Untermieterin in seinem Haus wohnen. Die ist mittlerweile jedoch an Karl Menford vergeben und so nimmt die Serie ihren Lauf.
ZDF neo strahlt die erste Staffel der erfrischend neuen BBC-Serie jeden Donnerstag um 22:30 Uhr in deutscher Erstausstrahlung aus. Einschalten lohnt sich!
Die ganze Wahrheit über Stefan Raab
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen
Nach Jahren der Verschwiegenheit gibt es endlich erste Einblicke in das Privatleben von Stefan Raab. Das Video zeigt die zwei Gesichter des TV total-Moderators und zeigt auf, dass man ihm privat wohl nicht begegnen sollte:
Von benutzten Papiertaschentüchern
von Mirco veröffentlicht unter Mein Leben & ich
Ladies & Gentlemen, i’m back! Warum ich mich so lange nicht gemeldet habe? Ja, es ist einmal mehr Schulzeit angesagt und bedingt durch den Blockunterricht und die damit verbundene Freizeit danach, kamen irgendwie ständig andere Dinge in den Kopf, als meinen kleinen Blog zu pflegen. Verzeiht mir, ansonsten weiß ich auch nicht weiter.
Heute hatte ich zudem noch meine Zwischenprüfung der Industrie- und Handelskammer (IHK), die eigentlich dermaßen für die Füße ist, dass man sie hätte auch gleich lassen können. Haltet euch einmal vor Augen, dass die heutige Arbeit weder relevant für die Endnote ist, noch ist sie entscheidend für eine Verkürzung der Ausbildung. Sprich: Dahinter steckt eigentlich null Sinn. Jetzt kommt mir bitte nicht mit Testen des Leistungsstandes, denn in IT-Ausbildungen dürfen wir in der Zwischen- sowie Abschlussprüfung unser IT-Handbuch mit allem nützlichen Kram benutzen. Versteht mich nicht falsch; eine super Sache, die das Lernen ungemein erleichtert. Meinen aktuellen Wissensstand kann ich durch die heutige Prüfung so jedoch auch nicht überprüfen, da ich mich ja doch ein wenig gezielt auf eine solche Abfragung vorbereitet habe.Vorbereiten konnte ich mich aber auch nicht auf jede Frage. So warf mich eine Mülltrennungsaufgabe dann doch ein wenig aus der Bahn – aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen:
Sat.1 versuchts mit Perfect Ten
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen
Welche Show-Formate sind an einem Sat.1-Freitag um 20:15 Uhr schon gescheitert? Natürlich Mister Perfect, Yes We Can Dance, Schmitz In The City, und so weiter. Die Liste kann man wahrscheinlich ins Unendliche fortsetzen. Aber irgendwie sind die Münchner resistent gegen ihren quotenschwachen Freitagabend. Auch Neu-Geschäftsführer Andreas Bartl will nicht so recht einsehen, dass die Programmfarbe Familienshows einfach nicht zur Primetime am Freitag gesehen werden wollen.
Wie der Mediendienst kress berichtet, plant Sat.1 mit der Gameshow Perfect Ten das Comeback am Freitagabend. In der Gameshow des US-Senders NBC müssen sich Kandidaten in einfachen, aber nervenaufreibenden Geschicklichkeitsspielen beweisen, die sie zuvor zu Hause üben dürfen. Die Spiele können dabei von jedem Zuschauer auch selbst ausprobieren werden, da dafür nur Gegenstände nötig sind, die in jedem Haushalt verfügbar sind. Wenn das nicht Mitmach-Fernsehen at it’s best ist! Der Kandidat erfährt jedoch erst im Studio welcher zehn der 30 einstudierten Spiele vorgeführt werden müssen. Der Schwierigkeitsgrad der Minigames steigt dabei von Stufe zu Stufe, die Zeit ist pro Spiel auf eine Minute begrenzt, das Preisgeld beträgt 250000 Euro. Mögliche Geschicklichkeitsspiele können dabei sein: Eine Toilettenpapier-Rolle mit seinem Körper aufrollen oder einen Tischtennisball, der auf einer geöffneten Flasche liegt, gefühlvoll in eine daneben stehende Tasse pusten.
Wetten, dass auch diese Programmierung scheitern wird?
Catch Me If You Can
von Mirco veröffentlicht unter Internet
Es ist ein Wirtschaftskrimi, der sich seit 2008 zwischen hiesigen Behörden und kino.to abspielt und ein klarer Sieger steht noch lange nicht fest. Die deutschen Fahnder hetzen von Amsterdam nach Dublin, von Düsseldorf nach Russland und dann weiter nach Spanien – erfolglos. Die Betreiber des Streaming-Portals sind meist schon über alle Berge oder die nötige Hilfe durch Google sowie Russlands Regierung bleiben verwehrt. Man könnte die Story als Grundlage für einen Kinofilm verwenden, ein spannendes Spiel zwischen Behörden und den Betreibern und es wäre pure Ironie, wenn man den Streifen zuerst bei kino.to wiederfinden würde.
Aktuell verfolgen die Ermittler der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen und der Polizei zwei vermeintlich heiße Spuren, die zur Verhaftung der offenbar deutschen Hintermänner führen sollen. Deren illegales Portfolio soll laut Schätzungen mittlerweile mehr als 12000 Filme, 10000 Serienfolgen und 5000 Dokumentationen beinhalten die rund um die Uhr abgerufen werden können – völlig kostenfrei. Und während sie auf ihrer Seite mit Abzock-Abos und Werbung jährlich etwa 3,5 Millionen Euro ergaunern, klagt die Filmindustrie über den so entstehenden Schaden, der sich im mittleren, dreistelligen Millionenbereich befinden soll. Also wird fleißig weiter Jagd auf die Kriminellen gemacht.
Die Frage, die sich mir stellt ist simpel: Hat dieses Katz- & Maus-Spiel ein Happy-End? Ich befürworte keineswegs, dass Filme auf hiesigen Portalen kostenlos und somit illegal zum Download angeboten werden und ebensowenig befürworte ich die Abzock-Masche der Betreiber. Aber seien wir mal ehrlich: Die Film-Industrie ist selbst verantwortlich für diese Misere. Da werden Rekordeinnahmen bei Filmen wie Avatar erwirtschaftet und Gagen im hohen zweistelligen Millionenbereich ausgehandelt, während man sich gleichzeitig über den Schaden durch die Piraterie in der Öffentlichkeit ausheult. Irgendwie beißen sich diese zwei Bereiche vollkommend. Anstatt sich als Opfer hinzustellen könnten doch die Industrie und die Konsumenten sich an einen Tisch setzen und Lösungen ausarbeiten – aber würde dies nicht vielleicht Rekordeinnahmen und Gagen vermindern? Wer weiß, wer weiß…
Das Online-Portal der Wirtschaftswoche erzählt in seinem Beitrag Erfolglose Jagd auf die deutschen Raubkopierkönige die ganze Story über den Catch Me If You Can-Krimi.
In Kölle jebützt
von Mirco veröffentlicht unter Mein Leben & ich
Mit hohen Erwartungen bin ich mit meinen beiden Kumpels und Leidensgenossen in Sachen C-Programmierung Alex & Andy nach Köln gefahren um den diesjährigen Rosenmontagsumzug mal aus nächster Nähe sehen zu können. Dort angekommen haben wir schnell unsere Kostüme übergestreift – Andy ging als Kuh, Alex und ich sind uns heute noch immer nicht ganz sicher, als was wir da nun eigentlich unterwegs waren – und los ging’s. Gefeiert bis in die frühen Morgenstunden und danach noch die Hotelbar leergesoffen – grandioser Tag, grandiose Stimmung und eine grandiose Fortsetzung im nächsten Jahr.
Die Bilder:
Wer ist denn wie Lassie?
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen
Kollege AlphaOrange fragt sich in einem aktuellen Blogbeitrag, wie es noch immer möglich ist, dass Leute auf Bannerwerbung à la “Sie haben ein Auto gewonnen!” reinfallen und den Weg auf kuriose Internetseiten beschreiten. Kurios ist auch, dass sich Erotik-Werbung in Teletexten unserer Sender hält. Wer reagiert denn bitte auf solch schwachsinnige Inserate – und dann auch noch für 1,49 € pro SMS?

Ist Oliver Pochers Mission wirklich zum Scheitern verurteilt?
von Mirco veröffentlicht unter Fernsehen
Die Oliver Pocher Show kommt auf keinen grünen Zweig. Gestern wurde bei den 14-49 jährigen ein Marktanteil von gerade einmal 7,3 Prozenz generiert. Zum Vergleich: Sat.1 hängt in der wichtigen Zielgruppe im aktuellen Fernsehjahr bei 11,0 Prozent. Welche Gründe hat das Scheitern Pochers in der Sat.1-Schiene um 22:15 Uhr?
Oliver Pocher spaltet die Nation. Halten ihn die einen für einen talentierten jungen Mann, der mit der wachsenden Reife eine Sendung stemmen kann, wie es einst Stefan Raab tat, so halten ihn die anderen für einen völlig überbewerteten Clown. Und irgendwie ist Pocher beides. Er galt in seinen Rent a Pocher-Zeiten als potentieller Nachfolger Raabs und TV total. Daraus ist jedoch nie etwas geworden. Zu hoch setzte er selbst seine Meßlatte mit dem Sprung ins öffentlich-rechtliche Fernsehen an die Seite von Harald Schmidt. Unbestritten das auch dieser seine Glanzzeiten längst hinter sich gelassen hat – einst bei seinem ehemaligen Heimatsender Sat.1. Das ARD-Projekt Schmidt und Pocher erreichte trotz öffentlicher Schelte seitens der Presse nie ansatzweise zufriedenstellende Reichweiten. Das Projekt endete nach zwei Jahren, bis Pocher im Herbst bei Sat.1 anheuerte und die Late Night-Schiene neu definieren sollte. Harald Schmidt riet ihm noch zu ARD-Zeiten, sich nicht auf den äußerst quotenschwachen Freitagabend legen zu lassen. Doch genau dies geschah und so flimmerte die Oliver Pocher Show erstmals am 02. Oktober 2009 um 22:15 Uhr über die Mattscheiben. Trotz ordentlicher PR-Maschinerie gelang der Einstandssendung nur einen Marktanteil um den Senderschnitt herum, im Laufe der Zeit gingen die Werte in der Zielgruppe weiter hinunter. Im Dezember 2009 trennte man sich von den schwachen Late-Night-Elementen und wandelte Pochers Show in eine Personality-Comedy um, einst erfolgreich von Oliver Pocher auf ProSieben betrieben. Doch auch dies änderter nichts an den desaströsen Einschaltquoten die man von Woche zu Woche erreichte.

